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Was Frauen wirklich wollen!

Was Frauen wirklich wollen!

 

Am liebsten BEIDES

 

BEIDES – Kinder und Job. Und BEIDES gerne in Vollzeit. 

Mit Vollzeit meine ich in diesem Zusammenhang, mit vollem Herzen und voller Aufmerksamkeit.

 

Ich bin unglaublich dankbar, dass die Natur, die Chromosomen, der liebe Gott und wer oder was auch immer entschieden haben, dass ich eine Frau bin und das Frauen, zumindest ist es bis heute so, die Kinder bekommen dürfen. Was für ein Geschenk!

 

Wer weiß, was sich in der Zukunft tut? Vielleicht sind im Jahr 3016 die Männer schon die besseren Schwangeren und Väter die besseren Mütter?

Wobei – nun ja, ich bin gespannt und alles ist offen. 

 

Dieser Beitrag ist ein Mut-Mach-Beitrag und eine Idee für Frauen in Handlung zu kommen, wenn sie mit der "Schublade Frau" und den einhergehenden Einschränkungen Stress haben. Der Beitrag ist ein Anstoß für einen Gedanken daran, Lebensziele zu erreichen, mit Kind und mit Arbeit glücklich zu sein.

Er ist eine Idee für Männer daran zu arbeiten, ihre Frauen noch zufriedener zu machen, ihnen zuzuhören und gemeinsamen mit ihnen an einem Strang zu ziehen.

 

 

Geschrieben für die, die Lust haben aus ihrer Schublade heraus zu kommen.

 

 

Mit vollem Herzen BEIDES, Kinder und Job. 

Wie sieht es aber tatsächlich um uns herum aus? 

Wenn Kinder kommen, sind viele Mütter oft erstmal raus. Raus aus dem Job. 

 

Wie gut ein Wiedereinstieg in das Berufsleben nach einer Elternzeit oder Babypause klappt, hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel, wie flexibel ist der Arbeitgeber? Wie sind Wunsch, Ehrgeiz, Hartnäckigkeit und Zukunftsplanung der Mutter? Was möchte der Vater und wie bringt er sich ein? Wie viel Einfluss haben der Rest der Familie und eventuelle Familientraditionen auf die Entscheidung der Mutter bezüglich ihres Arbeitslebens? Nicht zuletzt entscheidet natürlich das Kind, inwieweit die Mutter wieder arbeiten kann. 

 

Kompromisse sind hier die erste Wahl. 

Ein angepasstes Arbeitszeitmodell, andere Aufgaben im gleichen Unternehmen. Vielleicht eine geringfügige Beschäftigung in neuem Umfeld? Mit Kindern verändert sich das Berufsleben. Das ist erstmal ungewohnt und neu – und eine Chance!

 

In meiner Welt darf neben dem Abenteuer Kindererziehung das Abenteuer Job gerne weitergehen. 

Es ist ja nicht so, dass mit dem Kinderkriegen das Herz für den Job aufhört zu schlagen. Dafür zu schlagen, was lange erlernt, erarbeitet und studiert wurde. Es ist auch nicht automatisch so, dass, das Engagement, das Interesse und der Spaß an einem Beruf sich in ausnahmslose Kinderorientiertheit verwandeln.

Wenn es so ist und Frauen damit glücklich sind, läuft es rund.

Kein Handlungsbedarf!

 

Für mich gibt es nicht entweder oder! Kinder nehmen in meinem Herzen nicht den Platz ein, der vorher für die Arbeit reserviert war. In meinem Herzen ist Platz für BEIDES und für noch viel mehr. Da entsteht ein Lücke, wenn eins von beidem fehlt.

 

Ich verstehe Mamas, die sich nicht entscheiden möchten. Nicht für das Eine oder für das Andere. Mamas, die für sich selbst sorgen und sich dafür einsetzen, beide Lebenswünsche zu vereinen. Mich beeindrucken Mamas, die Hürden nehmen, die dem Widerstand aus der Familie und dem Umfeld trotzen. Frauen, die sich nicht beirren lassen und sich ihre Wünsche erfüllen.

 

Wer kennt die Sprüche nicht?

 

“Warum hast du dann Kinder bekommen, wenn du arbeiten willst!?“ 

„Einer bringt das Geld nachhause und eine passt auf die Kinder auf.“ 

„Kinder gehören doch zur Mutter!“ 

„Kind oder Karriere, da muss man sich entscheiden!“

"Das Kind unter Drei schon in den Kindergarten, du Rabenmutter!“

 

 

Aber wie macht man das? Welche Herausforderungen muss man meistern? Wie schafft man  BEIDES in Vollzeit zu leben.

 

 

Herausforderung bestehen möglicherweise darin:

 

eigene Wünsche zu kennen

eigene Ziele zu stecken

Bedürfnisse der Kinder, der Familie und die Eigenen zu beachten

mutig zu sein, stark zu bleiben

Hilfe zu suchen, Hilfe anzunehmen und Wege zu finden

 

 

Ich habe mich entschieden...und zwar nicht für das Eine und nicht für das Andere, sondern für BEIDES.