Selbstliebelei macht arbeitsglücklich

Selbstliebelei macht arbeitsglücklich

 

 

Wenn sie sehnsüchtig darauf warten, dass ihr Chef sie lobt…

 

Wenn sie hoffen, dass in der Firma  registriert wird, wie viele Überstunden sie in diesem Monat geleistet haben…

 

Wenn sie dringend erwarten und sich sehr wünschen, dass für ihr Projekt anerkennende Worte vor den Kollegen fallen…

 

…und leider wieder nichts von alldem eintrifft.

 

 

Wenn sie übersehen werden, Überstunden für selbstverständlich gehalten werden und der Chef andere oder niemanden lobt, dann kündigen sie! Zumindest innerlich.

 

Dafür habe ich ein Rezept: Die SELBSTLIEBELEI

 

 

Für gute Leistungen, besonderes Engagement, zielführende Ideen, Fleiß, Umsicht, das Stärken der Arbeitsgemeinschaft, Solidarität und Loyalität, für was auch immer... nehme ich mir die Freiheit des Eigenlobs.

Je nach Tagesform laut oder leise, manchmal schriftlich und manchmal lass ich Blumen sprechen oder nutze den "Selbst-schenke-Service".

Anerkennung von Arbeitgebern und Kollegen ist wunderbar, aber der Frust darauf zu warten und sie auf Dauer nicht zu erhalten, schmerzt zu sehr.

 

 

Mein Eigenlob stinkt nicht, es ist manchmal das Einzige, was ich bekommen kann. Lob und Anerkennung sind Mangelware. Ein kostbares Gut und nur schwer erhältlich. Meist vergriffen und auf Bestellung mit langen Wartezeiten verbunden.  

 

Was heißt das übersetzt? Nur wenige Menschen sind  der Disziplin "LOBEN" erstens mächtig und zweitens darin richtig gut. Mit gut meine ich ehrliches und authentisches Lob. Lob, dass von Herzen kommt.

 

Warum wird nicht gelobt? Steht doch Wertschätzung und Lob auf der Liste für Mitarbeitermotivation und Bindung sehr weit oben. Noch über Gehalt.

 

 

Meine Top 3 Vermutungen

 

1Chefs denken, wenn sie loben, müssen sie mehr zahlen. Mitarbeiter könnten annehmen, sie wären so gut, dass ihnen eine Gehaltserhöhung zusteht. Chefs befürchten Mitarbeiter könnten einmal gelobt, dies zukünftig erwarten und süchtig davon werden. Um Gottes Willen ;-)

 

2. Menschen haben das Loben nicht gelernt. Anerkennung und Lob selbst zu selten erhalten. Der Umgang mit lobenden Worten ist ihnen fremd und fühlt sich daher nicht richtig an.

 

3. Lob bedeutet auch Nähe, Akzeptanz der zu lobenden Person und Zuwendung. Eventuell Vertraulichkeit und Menschlichkeit. Und das passt nicht in die Geschäfts- und Arbeitswelt.

Oder ist es gar die Angst vor Autoritätsverlust? Getreu das Motto, nur ein knallharter Chef ist überhaupt ein Chef. Emotionen haben in der Arbeitsbeziehung zwischen der Unternehmensführung und Mitarbeitern nichts zu suchen. 

 

 

Habe ich also einen Chef oder Vorgesetzten, der unter diese drei oder ähnliche Kategorien fällt, warte ich auf den Lob-Sankt-Nimmerleins-Tag.  

 

Um schneller und effektiver arbeitsglücklich zu werden, betreibe ich SELBSTLIEBELEI und sage mir worin ich so richtig gut bin – auf welchem Gebiet Spezialistin. Ich mache mir klar, was ich heute geleistet habe und wie bereichernd ich für das Unternehmen bin. Menschlich so weit vorne. Motivation ist mein Sport. Ich klopf mir heimlich auf die Schulter und könnt mich knutschen vor Stolz!

Meine Idee für Veränderung in kleinen Schritten

 

Das Loben üben! Etablieren sie anerkennende Worte in ihr Umfeld. Worte des Gefallens am Gegenüber und an den Dingen, die es tut. Zeigen sie Gefallen - darüber freut sich doch jeder!

Damit verschenken Sie genau das, wonach Sie selber lechzen. Vielleicht wirkt diese Vorgehensweise wie eine Freigabe für Lob. Der Einsatz fühlt sich irgendwann nicht mehr fremd an und Lob und Anerkennung finden den Weg zu Ihnen zurück.