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Wertschätzung & Anerkennung am Arbeitsplatz

Wertschätzung & Anerkennung am Arbeitsplatz

Das geht runter wie Öl!

Wertschätzung ist für viele ein Motor, ein Antreiber, um motiviert gute Leistung zu bringen. Du wünschst dir mehr davon? 

Hier findest du Möglichkeiten, wie du selbstständig mehr Anerkennung und Wertschätzung in dein Leben bringst.

 

Um das zu erreichen, empfehle ich folgende Fragestellung: „Was kann ich tun, damit ...?“

Eventuell gehst du innerlich gerade auf Abwehr und blockierst.  

 

"Ich arbeite schon mehr als ich eigentlich muss. Zeige Engagement und mache Vorschläge zu… Was soll ich noch tun, damit es den Verantwortlichen auffällt? Die Anerkennung für meine Leistung muss doch vom Vorgesetzten kommen und ich kann ja schlecht sagen: 

Chef, jetzt lob` mich doch endlich mal.“

 

  

Obwohl bekannt ist, dass Wertschätzung für viele ein wichtiger Motor ist, wird leider sehr wenig gelobt, anerkannt und wertgeschätzt. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Von „es besteht ein Arbeitsvertrag und die Mitarbeiter werden für ihre Arbeit entlohnt“, bis hin zu „wer zu viel Lob erhält, will als nächstes eine Gehaltserhöhung“, hab ich bereits diverses gehört. Darauf möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen. Mir ist viel wichtiger darauf zu schauen:

 

Was können Menschen in Arbeitsverhältnissen unabhängig von der Geschäftsführung und eigen initiativ tun, um ihrem Bedürfnis nach Wertschätzung nach zu kommen?

 

  

„Chef, jetzt lob` mich doch endlich mal!“

 

1. So geht es eher nicht. Richtig, dass wäre recht plump und hört sich wenig selbstbewusst an. Im Grunde finde ich allerdings schon, dass man entsprechende Personen, egal ob Chef, Vorgesetze, die Projektpartner oder Kollegen, geschickt mit der Nase auf die eigene Leistung stupsen darf.

 

  • "Bei der Arbeit an… ist folgende Problematik aufgetaucht. Das hat uns vor diese und jene Herausforderung gestellt. Dafür habe ich folgende Lösung erarbeitet und umgesetzt. Mit diesem Ansatz habe ich das Problem in den Griff bekommen…Ich bin sehr zufrieden, dass ich das so hinbekommen habe. Was denken sie darüber?" 
  • "Wie finden sie meine Vorgehensweise?"
  • "Mir ist ihre Einschätzung dazu wichtig, was meinen sie? Sind sie auch damit zufrieden? Sollen wir das in Zukunft immer so machen?"

Wer um Rückmeldung und Feedback bittet mit dem Ziel Wertschätzung und Anerkennung zu erhalten, muss sich im Klaren sein, dass auch Kritik geäußert werden kann. Diese Kritik hilft im nächsten Schritt eine Arbeitsweise so zu verändern/verbessern, dass darauf Anerkennung und Lob folgen kann.

 

  

2. Kollegen und Vorgesetzte, Menschen um dich herum, dürfen unbedingt wissen, wie wichtig dir Wertschätzung ist. Das Bedürfnis nach anerkennenden Worten und Lob haben viele Menschen, manchmal fällt es nur nicht leicht dies offen mitzuteilen.

Meiner Meinung gibt es gute Gründe eben genau das zu tun. Denn Wertschätzung für gute Leistung lässt Rückschlüsse auf einen hohen Leistungsanspruch, auf  den Wunsch erfolgreich zu arbeiten und auf Zielorientierung schließen. Weiterhin empfinde ich Menschen, die dieses Bedürfnis mitteilen als selbstbewusst und reflektiert.

 

  • "Mir ist die Wertschätzung meiner Arbeit sehr wichtig. Sie dient mir zur Orientierung im Arbeitsleben und zeigt mir, ob ich richtig unterwegs bin. Somit bin ich ihnen/euch sehr dankbar, wenn ihr meine guten Leistungen anerkennt." 
  • "Für mich ist Wertschätzung und Lob eine ausgleichende Bewertung, die mir für meine Arbeit sehr wichtig ist. Fehler und schlechte Qualität in der Arbeit werden verständlicherweise auch bemerkt und besprochen." 

 

Selbstoffenbarung macht auch verletzlicher. Wenn Bedürfnisse offen dargelegt werden, hilft es für einen respektvollen Umgang damit, eine Erklärung zu bieten, warum diese Bedürfnisse wichtig sind. 

 

 

3. Um in deiner Abteilung, in deinem Büro, also in deiner nächsten Arbeits-Umgebung eine neue Kultur zu installieren, könntest du zunächst selbst damit beginnen dich wertschätzend gegenüber Kollegen oder dem Chef zu äußern.

Sollte das zuvor nicht so geschehen sein, stellt dieses neue Verhalten eine Veränderung dar. Diese neue Wertschätzung empfiehlt sich sanft einzuführen, dabei ehrlich und authentisch zu bleiben

  • "Klasse, wie du das gemacht hast. So mache ich es jetzt auch. Das erleichtert mir…"
  • "Ich kann gut verstehen warum Herr X und Frau Y heute so entschieden haben. Sie wünschen sich sicher… An ihrer Stelle würde ich vermutlich auch so handeln."
  • "Respekt, dass du die gesamte Liste bearbeitet hast, ich habe zunächst nicht geglaubt, dass du so schnell…." 

 

Um deinen Wunsch nach mehr Anerkennung tatsächlich zu verwirklichen, hast du hiermit die Möglichkeit noch heute zu starten. Du kannst selbst aktiv werden.

Für alle drei Vorgehensweisen gilt, vorsichtig herauszufinden, wann der richtige Zeitpunkt und der passende Ort für die Äußerungen sind. Loben will geübt sein, es begegnet uns nicht so häufig, daher fällt es anfangs manchmal schwer. Das macht aber nichts: üben, üben, üben. Bei häufiger Anwendung wird es für dich und für dein Umfeld immer selbstverständlicher und fühlt sich nicht mehr fremd an. In diesem Sinne:

Mach dich arbeitsglücklich!


 

-Für dich Arbeitsglücklich Übungen - zum Selbermachen: Seite https://www.annekipple.de/downloads/

-Mit arbeizsglücklich-Newsletter bekommst du Infos und Lösungswege, damit auch du dich arbeitsglücklich machen kannst. Newsletter Button!! 

-Work-Life-Design Workshop am 08.07. und am 23.09.

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Ruf mich gerne an 02304-697092 oder schick mir eine Nachricht an info@annekipple.de