Die Eine - die Ultimative

Die Eine - die Ultimative

Die eine zündende Idee, der Geistesblitz, der bahnbrechenden Impuls. Nach solchen Phänomenen wird bei der beruflichen Neuorientierung oft verzweifelt gesucht. Es muss etwas besonderes sein, wird angenommen. Die Idee muss sich genau richtig anfühlen und wie ein Bombe einschlagen. Ist das wirklich notwendig?

Nach meinem Empfinden ist es nicht notwendig den Prozess einer beruflichen Veränderung auf den Sockel einer überirdisch genialen Idee zu stellen. Das vergeudet mitunter kostbare Zeit, wenn man auf eine solche Eingebung warten will. Vielleicht ist das eine Begründung dafür, dass sich der ein oder andere bei dem Wunsch nach beruflicher Erfüllung sehr schwer tut und einfach nicht weiter kommt. Sie suchen nach der eierlegenden Wollmilchsau und verlieren dabei den Bezug dazu, was für sie überhaupt Zufriedenheit und Erfüllung im Job bedeutet. 

Der Wunsch nach beruflicher Veränderung entspringt der Unzufriedenheit mit dem, was aktuell ist. Doch wie geht man vor? Wie sind die nächsten Schritte, wenn man nicht kopflos von Idee zu Idee hüpfen mag und erschöpft und frustriert aufgeben möchte?

 

Mein Tipp: einen Rahmen schaffen. Der Wunsch nach beruflicher Erfüllung hat eine Berechtigung! Er hat einen festen Platz verdient.

1. Zeitfenster

Feste und geblockte Zeiten trotz des vollen und anstrengenden Alltags. Ein fest installierter Programmpunkt - der Programmpunkt Arbeitsglück. Ein Zeitfenster, in dem es nur um das Selbst und die berufliche Entwicklung geht. 

2. Bühne 

Eine Plattform für das, was in dir vorgeht. Für Entdeckungen und Analyse. Für Erkenntnisse dazu, wer du bist und was dich antreibt und motiviert. Wie du tickst und was ist dir wirklich wichtig. 

3. Struktur im Gedankendschungel

Einen Plan - eine Richtschnur, an der du dich entlang hangeln kannst. Keine Brechstange. Eine Struktur, die flexibel bleibt und die Chance bietet nach links und rechts zu schauen. Ausprobieren, Scheitern und Verwirrung gehören zu diesem Prozess unbedingt dazu. So gewinnst du Orientierung und vermeidest frustrierte Abbrüche.

4. Gemeinschaft 

In einer Gruppe oder zu zweit arbeiten. Ideen, Unterstützung und Inspiration erhalten. Wo steht eigentlich, dass es Vorteile hätte, diese berufliche Veränderung alleine herbeizuführen? Such dir Verbündete und Gleichgesinnte. Im Austausch untereinander findet sich Brauchbares und Förderliches. 

 

 

Arbeitsglücklich® zu werden ist ein Prozess. Nimm dir die Zeit dafür. Man wird es nicht von heute auf morgen. Ähnlich einer Ernährungsumstellung. Die macht auch nicht in einem Tag gesund, schlank oder vital. Der Körper, der Stoffwechsel, die Haut reagieren und verändern sich nach und nach.

Die Kunst dabei ist wohl nicht auf das große BÄMMM zu warten und dafür schon kleinere Verbesserungen zu erkennen und diese ausgiebig zu genießen. 

 

Was wünscht du dir?

 

Willst du deinen Arbeitsplatz verlassen und etwas ganz anderes machen? Wenn ja, weißt du schon was oder hast du eine Idee?

 

Willst du die Sicherheit deines Arbeitsplatzes, deines angestellten Verhältnisses nur zum Teil aufgeben und durch eine andere Tätigkeit ergänzen? Hast du schon mal über Jobsharing nachgedacht?

 

Willst du deinen Arbeitsplatz behalten, ihn aber mehr auf deine Bedürfnisse ausrichten? Kannst du dir vorstellen dein Jobprofil neu zu definieren?

 

Willst du deine Arbeit weiterführen, aber in deiner Freizeit noch etwas nebenberuflich arbeiten oder vielleicht ein Ehrenamt ausführen? 

 

Suchst du nach Möglichkeiten, wie du innerhalb deiner Arbeit für ein besseres Arbeitsklima aktiv werden kannst?

 

Vielleicht hilft dir dieser kleine Fragenkatalog bei deiner Orientierung. Vielleicht bringt er dich der Frage näher, wo du stehst und was nächste Schritte sein könnten. Die eine zündende Idee ist nicht der einzige Weg, um etwas in Bewegung zu bringen.


arbeitsglücklich® Coaching und Workshops:

1. Work Life Design - Dein Glückstag am 23.09.2017

2 Mach dich arbeitsglücklich® am 18.11.2017 und 24.02.2018