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Wer war es bei Dir - der Mathelehrer?

Kommunikation & Selbstbewusstsein

Die Schulzeit habe ich zum größten Teil gut in Erinnerung und ich bin gerne in die Schule gegangen. Wenn mich nur mein Lateinlehrer nicht so eingeschüchtert hätte. Er war immer streng, jede Latein-Stunde schlecht gelaunt, autoritär und angst einflößend. Ich weiß nicht wie, aber ich habe ihn und seinen Unterricht irgendwie ausgehalten.

 

Die Chefin meines Ausbildungsbetriebes war ähnlich autoritär und selten habe ich sie lächeln sehen. Als Volljährige habe ich mich allerdings nicht mehr so schutzlos gefühlt. Im Geiste habe ich ihr oft meine Meinung gesagt ;-) Damit lief es ganz gut und ich fühlte mich weniger hilflos. Mitleid hatte ich auch mit ihr. Was muss es für ein Leben sein, wenn man stets so schlecht gelaunt und unfreundlich durch die Gegend läuft? Vor allem wenn das, was man ausstrahlt von den Menschen zurück gespiegelt wird. Hiiiilfe.

 

Im Laufe meiner Berufsjahre traf ich immer wieder auf Menschen dieser autoritären Gattung. Chefs, Kunden, Vorgesetzte, Arbeitskollegen, Entscheider... Mit dem Wissen über die Bedürfnisse, die ich in mir trage, dem Wissen über meine persönlichen Werte und dazu, wo ich meine Grenzen gesetzt habe, habe ich auch mit fremder Hilfe gelernt, diesem mir unangenehmen Verhalten kommunikativ zu begegnen.

Menschen wie mein Lateinlehrer kommen immer noch in mein Leben. Manchmal bin ich wieder kurz erschrocken, um sie sodann als "Autoritätshasen" zu identifizieren. Diese Hasen belasten und ängstigen mich nicht mehr. Ich bin entspannt mit ihnen, ohne dass ich sie dabei sonderlich mag. Denn meine Lebenswerte zeigen mir einen anderen und vor allem rücksichtsvolleren Umgang mit den Menschen.

 

Die richtigen Worte an der richtigen Stelle entwaffnen brenzlige Situationen. Dies in Kombination mit einer entsprechenden Haltung und angemessenen Selbstbewusstsein kann helfen sich arbeitsglücklich® zu fühlen. Deine Anne