Auf dem Wunschzettel: ein netter Chef

Auf dem Wunschzettel: ein netter Chef

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Liebes Christkind in diesem Jahr wünsche ich mir:

 

einen warmen Schal

ein neues Smartphone

meine Lieblingspralinen

 

und ganz besonders einen netten Chef

 

Das mit dem netten Chef muss ich Dir erklären. Weißt Du, es bedrückt mich so, wenn mein Chef auf dem Flur an mir vorbeigeht und mir einen grimmigen oder gar keinen Gruß entgegenbringt.

 

Wenn er in Meetings für meine Präsentationen, mit denen ich mir so viel Mühe mache, außer einem Danke, nichts zu sagen hat. Es verletzt mich, wenn er vor meinen Kollegen ausschließlich negative Kritik übt. Dann fühle ich mich wirklich klein und schlecht.  Liebes Christkind, wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich sogar oft Angst vor meinem Chef.

 

Daher wünsche ich mir dieses Jahr, dass er nett und freundlich wird. Dass ich mit ihm auch mal ein persönliches Wort wechseln kann, denn eigentlich bewundere ich ihn. Ich finde toll, wie er das Unternehmen lenkt und leitet, er ist wirklich ein fähiger Mann. Im Grunde bin ich stolz auf meinen Arbeitgeber, wenn er nur nicht so abweisend, unnahbar und hoch explosiv wäre.

 

Liebes Christkind, ich weiß dass Du diesen Wunsch vermutlich nicht erfüllen kannst. Vielleicht geschieht trotzdem ein Wunder... Vielleicht hast du auch nur einen klitzekleinen Tipp für mich, was ich tun kann, damit sich mein Chef mit mir besser fühlt und wir irgendwie einen angenehmeren Umgang miteinander finden? 

 

 

Liebe Grüße

Deine "sehr viele Menschen"

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Leider gibt es sehr viele Menschen, die unter einer unnahbaren, unfreundlichen oder unpersönlichen Führungskraft leiden. Der eine mehr, der andere weiß sich eher zu helfen. Viel wertvolle Energie der Mitarbeiter in Unternehmen fließt in die Gedanken um die Führungskraft, um den Chef. Was hat er heute wieder? Was habe ich diesmal falsch gemacht? Nie kann ich es recht machen! Wenn er doch ehrlich sagen würde, was ich tun soll. Wie schade, dass er/sie gar nicht weiß, wie ich bin und wie  ich mich damit fühle. Mich beachtet er überhaupt nicht. Typisch Chef. Das ist das Chef-Gen, die müssen so sein. Wenn er nicht so wäre, wäre er/sie kein Chef.

 

Chefs und Führungskräfte stecken in einer Schublade - ja leider!

Sind sie da selbst hineingeklettert, wollen sie dort sein? Wenn ja, warum?

Und wie kommen sie dort wieder raus? 

Mitarbeiter wollen sicher nicht, dass sie in dieser Schublade bleiben.  

 

 

Sehr viele Menschen fühlen sich wohler, wenn Führungskräfte und Chefs einen persönlichen Zugang erlauben und zu lassen. Miteinander und persönlich im Kontakt zu sein, macht Führungskräfte berechenbarer und baut Blockaden und Ängste auf Seiten der Mitarbeiter ab.

Freundliche und persönliche Führungskräfte verlieren in der Führung ihrer Mitarbeiter nicht automatisch deren Respekt. Diese Befürchtung besteht leider häufig.

Im Gegenteil. Menschlichkeit verschafft Anerkennung und Respekt. Verschafft Loyalität und "Folgen wollen". Ein fairer, freundlicher und persönlich zugewandter Chef, der klare Regeln aufstellt und einhält, der für seine Mitarbeiter ansprechbar ist, bindet diese langfristig an sich und ist der beste Markenbotschafter seines Unternehmens bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter.  

 

In diesem Sinne macht euch arbeitsglücklich®. Sorgt für eine zugewandte Miteinander-Kultur und baut das Bild vom distanzierten "Schreckgespenst" ab. So lassen sich Energien sinnvoller im Arbeitsprozess nutzen. 

Infos zu Führungskräfte Seminaren für gelingende und wertschätzende Kommunikation und Mitarbeiterführung auf Anfrage an info@annekipple.de.